Angelika Rauter – SheLeadsDogs
Stand: 09.09.2026
Inhaltsverzeichnis
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Geltungsbereich
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Vertragspartner
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Vertragsgegenstand
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Vertragsschluss
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Leistungsumfang
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Kein Erfolgsschuldverhältnis
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Mitwirkungspflichten des Kunden
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Teilnahmevoraussetzungen
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Teilnahme von Begleitpersonen und Minderjährigen
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Termine und Durchführung
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Terminverschiebung, Stornierung und Nichtteilnahme
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Preise und Zahlungsbedingungen
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Haftung
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Verhalten während des Trainings
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Foto-, Video- und Tonaufnahmen
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Urheberrecht
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Datenschutz
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Rücktrittsrecht bei Fernabsatzverträgen
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Höhere Gewalt
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Kommunikation
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Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
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Schlussbestimmungen
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Dienstleistungen von Angelika Rauter – SheLeadsDogs (nachfolgend „Anbieterin“), insbesondere für:
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Einzeltrainings
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Gruppentrainings
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Workshops
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Seminare
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Vorträge
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Online-Beratungen
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Online-Kurse
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Webinare
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Aus- und Fortbildungen
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Hundebetreuung
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Bootcamps
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Verhaltensanalysen
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sowie sämtliche weiteren angebotenen Dienstleistungen im Bereich Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundebetreuung sowie Aus- und Weiterbildung.
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Anbieterin und ihren Kund:innen bzw. Teilnehmer:innen, sofern nicht ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart wurde.
Für einzelne Angebote, insbesondere Aus- und Fortbildungen, können ergänzende Teilnahmebedingungen gelten. Im Falle von Widersprüchen gehen speziellere individuelle Vereinbarungen bzw. speziell für das jeweilige Angebot geltende Bedingungen diesen allgemeinen Regelungen vor.
2. Vertragspartner
Vertragspartner ist:
Angelika Rauter – SheLeadsDogs
Müllnerfeld 34
9722 Stadelbach
Österreich
E-Mail: info@sheleadsdogs.at
Telefon: +43 660 5834480
3. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung der jeweils vereinbarten Dienstleistung, insbesondere im Bereich Hundetraining, Hundeverhaltensberatung, Hundebetreuung sowie Aus- und Weiterbildung im Hundebereich.
Art und Umfang der geschuldeten Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, Buchung, Buchungsbestätigung, Rechnung oder einer individuell getroffenen Vereinbarung.
Die Anbieterin vermittelt ihr Fachwissen auf Grundlage des aktuellen fachlichen Kenntnisstandes sowie ihrer praktischen Erfahrung und verpflichtet sich zur sorgfältigen Durchführung der vereinbarten Leistungen.
Ein bestimmter Trainings-, Ausbildungs- oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
4. Vertragsschluss
Die Darstellung der angebotenen Dienstleistungen auf der Website, in sozialen Medien oder sonstigen Informationsmaterialien stellt grundsätzlich eine Aufforderung zur Abgabe einer Buchung bzw. eines Vertragsangebotes dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird.
Die Buchung kann – abhängig vom jeweiligen Angebot – insbesondere über die Website, ein Online-Buchungsformular, per E-Mail, telefonisch, über WhatsApp oder über andere von der Anbieterin angebotene Buchungswege erfolgen.
Bei Buchungen über ein Online-Buchungsformular gibt die Kund:in bzw. Teilnehmer:in mit dem Absenden der zahlungspflichtigen Buchung ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab.
Eine automatisch versendete Eingangsbestätigung bestätigt ausschließlich den Eingang der Buchung und stellt noch keine Annahme des Vertragsangebotes dar, sofern dies in der Eingangsbestätigung entsprechend ausgewiesen wird.
Der Vertrag kommt mit ausdrücklicher Annahme durch die Anbieterin, insbesondere durch Übermittlung einer Buchungsbestätigung, oder – soweit bei der jeweiligen Leistung vorgesehen – durch tatsächliche Erbringung der vereinbarten Leistung zustande.
Für Aus- und Fortbildungen gelten ergänzend die jeweiligen Teilnahmebedingungen sowie die in der Buchungsbestätigung festgehaltenen Vereinbarungen.
Die Kund:in bzw. Teilnehmer:in ist verpflichtet, im Rahmen der Buchung vollständige und wahrheitsgemäße Angaben zu machen.
5. Leistungsumfang
Art, Umfang, Dauer, Preis und gegebenenfalls weitere Bedingungen der jeweiligen Dienstleistung ergeben sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung geltenden Leistungsbeschreibung, der Buchungsbestätigung oder einer individuellen Vereinbarung.
Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, gelten für einzelne Trainings- und Beratungsleistungen folgende Richtwerte:
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Erstgespräch / Ersttraining: ca. 60 Minuten
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Einzeltraining: ca. 60 Minuten
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Gruppentraining: ca. 90 Minuten
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Online-Beratung oder Online-Training: ca. 60 Minuten
Die angegebenen Zeiten dienen der Orientierung und können im Einzelfall geringfügig abweichen.
Überzieht die Kund:in die vereinbarte Trainingszeit durch verspätetes Erscheinen oder zusätzlichen Beratungsbedarf und stimmt die Anbieterin einer Verlängerung zu, kann die zusätzliche Zeit nach dem jeweils vereinbarten bzw. gültigen Stundensatz anteilig verrechnet werden.
Ein Anspruch auf Verlängerung der vereinbarten Trainingszeit besteht nicht.
Für Aus- und Fortbildungen ergibt sich der konkrete Leistungsumfang aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung, den ergänzenden Teilnahmebedingungen sowie der individuellen Buchungsbestätigung.
6. Kein Erfolgsschuldverhältnis
Die Anbieterin schuldet die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Dienstleistung, jedoch keinen bestimmten Trainings-, Verhaltens-, Ausbildungs- oder sonstigen Erfolg.
Das Verhalten und die Entwicklung eines Hundes werden von zahlreichen Faktoren beeinflusst, insbesondere von seiner individuellen Veranlagung, seinem Gesundheitszustand, bisherigen Lernerfahrungen, seinem Umfeld sowie der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen.
Auch der Lernerfolg im Rahmen von Aus- und Fortbildungen hängt wesentlich von der aktiven Mitarbeit, dem individuellen Lernprozess und der eigenverantwortlichen Umsetzung der vermittelten Inhalte ab.
Ein bestimmter Erfolg kann daher nicht garantiert werden.
Die Anbieterin verpflichtet sich, ihre Leistungen mit der erforderlichen fachlichen Sorgfalt und unter Berücksichtigung der geltenden tierschutzrechtlichen Vorgaben zu erbringen.
7. Mitwirkungspflichten des Kunden
Die Kund:in verpflichtet sich, alle für die sichere und fachgerechte Durchführung der vereinbarten Dienstleistung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen.
Hierzu zählen insbesondere – soweit für die jeweilige Leistung relevant – Informationen über:
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den Gesundheitszustand des Hundes
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bekannte Erkrankungen oder Verletzungen
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Verhaltensauffälligkeiten
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Aggressionsverhalten
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bekannte Beißvorfälle
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Ängste oder Unsicherheiten
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behördliche Auflagen
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sowie sonstige Umstände, die für die sichere Durchführung der vereinbarten Leistung von Bedeutung sein können.
Änderungen, die nach Vertragsabschluss eintreten und Einfluss auf die Durchführung oder Sicherheit der Dienstleistung haben können, sind der Anbieterin unverzüglich mitzuteilen.
Die Kund:in verpflichtet sich, Sicherheitsanweisungen der Anbieterin bzw. der jeweils verantwortlichen Dozent:innen oder Trainer:innen zu beachten.
8. Teilnahmevoraussetzungen
An praktischen Angeboten dürfen grundsätzlich nur Hunde teilnehmen, deren gesundheitlicher Zustand eine sichere Teilnahme zulässt.
Hunde mit ansteckenden Erkrankungen oder begründetem Verdacht auf eine ansteckende Erkrankung sind bis zur Genesung von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Anbieterin ist berechtigt, einen Hund ganz oder teilweise von einer Leistung auszuschließen oder eine bereits begonnene Einheit abzubrechen, wenn insbesondere:
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von dem Hund eine erhebliche Gefahr für Menschen oder Tiere ausgeht,
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relevante Angaben verschwiegen wurden,
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eine sichere oder tierschutzgerechte Durchführung nicht gewährleistet werden kann,
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gesundheitliche Gründe gegen eine Teilnahme sprechen,
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oder andere gewichtige Gründe vorliegen.
Die Entscheidung erfolgt unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls.
9. Teilnahme von Begleitpersonen und Minderjährigen
Begleitpersonen dürfen nach vorheriger Zustimmung der Anbieterin an Trainings oder Veranstaltungen teilnehmen.
Minderjährige dürfen – abhängig vom jeweiligen Angebot – ausschließlich in Begleitung oder mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter:innen teilnehmen.
Die Aufsichtspflicht für minderjährige Begleitpersonen verbleibt während der gesamten Veranstaltung bei den Erziehungsberechtigten bzw. der von ihnen beauftragten Aufsichtsperson.
Für Aus- und Fortbildungen können ergänzende Teilnahmevoraussetzungen gelten.
10. Termine und Durchführung
Vereinbarte Termine sind grundsätzlich verbindlich.
Die Kund:in verpflichtet sich, pünktlich zum vereinbarten Termin zu erscheinen. Verspätungen der Kund:in gehen grundsätzlich zu deren Lasten und begründen keinen Anspruch auf Verlängerung der vereinbarten Leistungszeit.
Verspätet sich die Anbieterin, wird die dadurch entfallene Zeit nach Möglichkeit angehängt oder auf andere geeignete Weise ausgeglichen.
Die Anbieterin ist berechtigt, Termine aus wichtigen Gründen – insbesondere aufgrund von Krankheit, Unfall, extremen Witterungsverhältnissen, behördlichen Anordnungen oder sonstigen unvorhersehbaren Umständen – abzusagen oder zu verschieben.
In diesem Fall wird grundsätzlich ein Ersatztermin angeboten.
Kann die vereinbarte Leistung dauerhaft nicht erbracht und keine angemessene Ersatzleistung angeboten werden, werden bereits geleistete Zahlungen für den nicht erbrachten Leistungsanteil zurückerstattet.
Zwingende gesetzliche Ansprüche der Kund:innen bleiben unberührt.
11. Terminverschiebung, Stornierung und Nichtteilnahme
Die folgenden Regelungen gelten für freiwillige Stornierungen bzw. Terminabsagen durch Kund:innen außerhalb eines bestehenden gesetzlichen Rücktrittsrechts.
Einzeltrainings, Beratungen und Online-Termine
Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich.
Bei einer Absage innerhalb von 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen ohne vorherige Absage kann das vereinbarte Honorar in voller Höhe verrechnet werden, soweit der Anbieterin durch die kurzfristige Absage ein entsprechender Ausfall entsteht und gesetzlich nichts anderes vorgesehen ist.
Der Kund:in bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Die Anbieterin kann im Einzelfall aus Kulanz auf eine Verrechnung verzichten. Ein Anspruch hierauf besteht nicht.
Workshops, Seminare und Gruppenveranstaltungen
Eine kostenfreie Stornierung ist bis 7 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn möglich.
Bei einer Stornierung innerhalb von 7 Kalendertagen vor Veranstaltungsbeginn können 50 % der Teilnahmegebühr verrechnet werden.
Bei einer Absage innerhalb von 48 Stunden vor Veranstaltungsbeginn oder bei Nichterscheinen kann die gesamte Teilnahmegebühr verrechnet werden.
Der Kund:in bleibt jeweils der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Soweit die Art der Veranstaltung dies zulässt, kann nach vorheriger Abstimmung mit der Anbieterin eine geeignete Ersatzperson benannt werden.
Hundebetreuung, Bootcamps und Intensivprogramme
Mit der verbindlichen Buchung wird der vereinbarte Betreuungs- bzw. Leistungsplatz für die Kund:in reserviert.
Eine kostenfreie Stornierung ist bis 28 Kalendertage vor Beginn möglich.
Bei einer Stornierung zwischen 28 und 14 Kalendertagen vor Beginn werden 25 % des vereinbarten Gesamtpreises verrechnet.
Bei einer Stornierung innerhalb von 14 Kalendertagen vor Beginn werden 50 % des vereinbarten Gesamtpreises verrechnet.
Bei einer Stornierung innerhalb von 48 Stunden vor Beginn oder bei Nichtantritt wird der gesamte vereinbarte Betrag verrechnet.
Der Kund:in bleibt jeweils der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
Maßgeblich für die Berechnung der Fristen ist der Eingang der Stornierung bei der Anbieterin.
Für längerfristige Aus- und Fortbildungen gelten ergänzend die jeweiligen Teilnahmebedingungen.
Gesetzliche Rücktritts-, Kündigungs- und sonstige zwingende Verbraucherrechte bleiben von diesen Stornoregelungen unberührt.
12. Preise und Zahlungsbedingungen
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung ausgewiesenen oder individuell vereinbarten Preise.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, sind Rechnungen innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug fällig.
Die Anbieterin ist berechtigt, soweit für das jeweilige Angebot vorgesehen, vor Beginn der Leistung eine angemessene Anzahlung oder Vorauszahlung zu verlangen.
Bei Aus- und Fortbildungen können Einmal- oder Ratenzahlungen vereinbart werden. Anzahl, Höhe und Fälligkeit der Raten ergeben sich aus der jeweiligen Buchungsbestätigung bzw. Rechnung.
Gerät die Kund:in mit einer Zahlung in Verzug, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.
Zusätzliche Leistungen, die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen und von der Kund:in gesondert gebucht oder beauftragt werden, werden entsprechend der vorab bekannt gegebenen Preise verrechnet.
Für Hausbesuche können vorab bekannt gegebene Fahrtkosten berechnet werden.
13. Haftung
Die Anbieterin erbringt ihre Leistungen mit der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt.
Den Kund:innen ist bekannt, dass der Umgang mit Tieren trotz fachgerechter Durchführung und angemessener Sicherheitsmaßnahmen mit einem allgemeinen Restrisiko verbunden sein kann.
Die Haftung der Anbieterin richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Insbesondere bleiben Ansprüche wegen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachter Schäden sowie wegen Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit im gesetzlich vorgesehenen Umfang unberührt.
Soweit gesetzlich zulässig, haftet die Anbieterin bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
Für Schäden, die durch einen von der Kund:in mitgebrachten bzw. gehaltenen Hund verursacht werden, gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.
Die Kund:in ist verpflichtet, eine gesetzlich vorgeschriebene Hundehalter-Haftpflichtversicherung aufrechtzuerhalten.
Für Verlust, Diebstahl oder Beschädigung mitgebrachter Gegenstände gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.
Zwingende gesetzliche Haftungsvorschriften bleiben unberührt.
14. Verhalten während des Trainings
Die Anbieterin bzw. die jeweils verantwortliche Trainer:in oder Dozent:in ist berechtigt, Anweisungen zu erteilen, die der Sicherheit von Menschen und Tieren sowie der ordnungsgemäßen Durchführung der Dienstleistung dienen.
Diesen Sicherheitsanweisungen ist Folge zu leisten.
Verstößt eine Kund:in wiederholt oder erheblich gegen Sicherheitsanweisungen oder gefährdet sie durch ihr Verhalten Menschen oder Tiere, kann sie von der weiteren Teilnahme an der betreffenden Einheit oder Veranstaltung ausgeschlossen werden.
Bei schwerwiegenden sicherheits- oder tierschutzrelevanten Verstößen kann ein Ausschluss unmittelbar erfolgen.
Die finanziellen Folgen eines berechtigten Ausschlusses richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen und den Umständen des jeweiligen Einzelfalls.
15. Foto-, Video- und Tonaufnahmen
Foto-, Video- oder Tonaufnahmen durch Teilnehmer:innen während Trainings, Workshops, Seminaren oder sonstigen Veranstaltungen sind nur mit vorheriger Zustimmung der Anbieterin und – soweit erforderlich – der betroffenen Personen zulässig.
Die Anbieterin kann Foto-, Video- oder Tonaufnahmen anfertigen, soweit hierfür eine geeignete Rechtsgrundlage besteht.
Soweit Aufnahmen von Kund:innen oder Teilnehmer:innen zu Marketing-, Werbe- oder vergleichbaren Veröffentlichungszwecken verwendet werden sollen und hierfür eine Einwilligung erforderlich ist, erfolgt dies ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten freiwilligen Einwilligung.
Die Erteilung oder Nichterteilung einer solchen Einwilligung hat keinen Einfluss auf die Möglichkeit, die gebuchte Leistung in Anspruch zu nehmen.
Eine erteilte Einwilligung kann im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.
Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.
16. Urheberrecht
Sämtliche von der Anbieterin zur Verfügung gestellten Unterlagen und Inhalte – insbesondere Skripte, Trainingspläne, Checklisten, Anamnesebögen, Präsentationen, Videoanalysen, Sprachnachrichten, Online-Inhalte, Aufzeichnungen und Ausbildungsunterlagen – können urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte geschützt sein.
Die Kund:in erhält, soweit nichts anderes vereinbart wurde, ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen Gebrauch im Zusammenhang mit der gebuchten Leistung.
Eine darüber hinausgehende Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung, Verbreitung, Bearbeitung oder kommerzielle Nutzung ist ohne entsprechende Zustimmung oder gesetzliche Erlaubnis nicht zulässig.
Dies gilt insbesondere auch für digitale Ausbildungsinhalte, Videoaufzeichnungen und Webinar- bzw. Online-Aufzeichnungen.
17. Datenschutz
Personenbezogene Daten werden im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.
Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Durchführung und Abwicklung des jeweiligen Vertragsverhältnisses, zur Kommunikation, Organisation und Dokumentation sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen.
Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten sowie zu den Rechten der betroffenen Personen ergeben sich aus der jeweils gültigen Datenschutzerklärung der Anbieterin.
18. Rücktrittsrecht bei Fernabsatzverträgen
Verbraucher:innen steht bei im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen ein gesetzliches Rücktrittsrecht zu, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
Die Rücktrittsbelehrung sowie das Muster-Widerrufsformular werden gesondert zur Verfügung gestellt.
Die Rücktrittsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage ab Vertragsabschluss, soweit gesetzlich nichts Abweichendes vorgesehen ist.
Verlangt die Kund:in ausdrücklich, dass mit der Erbringung einer Dienstleistung bereits vor Ablauf der Rücktrittsfrist begonnen wird, gelten hinsichtlich eines späteren Rücktritts und eines gegebenenfalls zu leistenden anteiligen Entgelts die gesetzlichen Bestimmungen und die gesonderte Rücktrittsbelehrung.
Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann das Rücktrittsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Dies setzt insbesondere die erforderliche ausdrückliche Zustimmung zum vorzeitigen Beginn sowie die Bestätigung der Kenntnisnahme über den damit verbundenen Verlust des Rücktrittsrechts voraus.
Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Rücktrittsbelehrung.
19. Höhere Gewalt
Kann die Anbieterin aufgrund von Umständen außerhalb ihres Einflussbereichs vereinbarte Leistungen nicht oder nicht rechtzeitig erbringen, richten sich die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Hierzu können insbesondere Naturereignisse, extreme Witterungsverhältnisse, behördliche Anordnungen, Epidemien oder Pandemien, Tierseuchen, Verkehrssperren sowie erhebliche Ausfälle von Energie-, Internet- oder Kommunikationsversorgung zählen.
Betroffene Termine werden nach Möglichkeit nachgeholt, verschoben oder durch eine geeignete Ersatzleistung ersetzt.
Kann eine vereinbarte Leistung endgültig nicht erbracht und keine angemessene Ersatzleistung angeboten werden, werden bereits geleistete Zahlungen für den nicht erbrachten Leistungsanteil zurückerstattet.
20. Kommunikation
Die Kommunikation zwischen der Anbieterin und der Kund:in kann – je nach Buchung und Vereinbarung – insbesondere per E-Mail, Telefon oder WhatsApp erfolgen.
Organisatorische Informationen, Terminbestätigungen, Terminänderungen, Erinnerungen sowie sonstige vertragsbezogene Mitteilungen können über die von der Kund:in angegebenen Kontaktdaten übermittelt werden.
Die Kund:in ist verpflichtet, Änderungen ihrer für die Vertragsabwicklung erforderlichen Kontaktdaten unverzüglich bekannt zu geben.
21. Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
Für den jeweiligen Vertrag gilt grundsätzlich die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Änderungen dieser AGB gelten grundsätzlich nur für künftig abgeschlossene Verträge.
Eine nachträgliche Änderung bereits bestehender Vertragsverhältnisse erfolgt nur, wenn hierfür eine gesetzliche Grundlage besteht oder eine entsprechende Vereinbarung mit der Kund:in getroffen wird.
22. Schlussbestimmungen
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere zwingende Verbraucherschutzbestimmungen, entgegenstehen.
Ist die Kund:in Unternehmer:in im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen, wird – soweit gesetzlich zulässig – die Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts am Sitz der Anbieterin vereinbart.
Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
An die Stelle einer unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.
Individuelle Änderungen und Ergänzungen des Vertrages sollen aus Gründen der Nachweisbarkeit in Textform festgehalten werden, soweit gesetzlich keine andere Form vorgeschrieben ist.